Vom 4. April bis 31. Oktober 2026.
Was bleibt von uns, wenn wir von dieser Welt gehen? Eine Spurensuche von den Adligen rund um das Zürcher Oberland bis zu uns heute.
Der Wunsch, nicht in Vergessenheit zu geraten, begleitet die Menschheit seit jeher. Auch der Adel im Mittelalter wollte über den Tod hinaus im Gedächtnis bleiben. Mit dem Glauben an Himmel, Hölle und Fegefeuer und an ein ewiges Leben stifteten sie ganze Gebäude, Altäre, Kelche oder Gewänder für ihr Seelenheil und als sichtbares Zeichen ihrer Wohltaten.
Die Kapelle im Ritterhaus Bubikon oder das ehemalige Kloster Rüti als Orte der Bestattung boten überdies für den Adel ein besonderes Privileg und widerspiegelte ihren Rang und ihre Macht.
Das Bedürfnis nach Erinnerung wirkt bis in die Gegenwart fort. In einem Mehrgenerationenprojekt hielten drei Altersgruppen angeleitet von der Künstlerin Claudia Vogel fest, was für sie im Leben zählt. Sie stellten sich der persönlichen Frage: Welche Spuren sollen nach dem Tod von mir bleiben? Vergiss mein nicht…
Interaktive Stationen wie ein KI-Beichtstuhl laden dazu ein, selbst in die Rolle eines Adligen zu schlüpfen und spielerisch um das eigene Seelenheil zu verhandeln.
Was vergeht, bleibt in der Erinnerung lebendig.












