Die Geschichte
Ansicht der Kommende Bubikon von der Westseite. Um 1750.
1192
Graf Diethelm V. von Toggenburg schenkt gemäss Stifterbild in der Kapelle die Kommende Bubikon dem Johanniterorden in Jerusalem.1215
Der Rechtsstreit um die Kommende zwischen den Freiherren von Toggenburg und Rapperswil wird beigelegt und der Kompromiss mit dem Stifterbild dokumentiert. Es leben nun zwischen fünf und zehn Priester- und Ritterbrüder sowie ein Komtur des Johanniterordens in der Kommende.1287
Die Kommende Bubikon erwirbt die Herrschaft Wädenswil.1291
Mit dem Fall von Akkon in Palästina enden die Kreuzzüge.1303
Der Johanniterorden verlegt seinen Sitz nach Rhodos.1408
Die Stadt Zürich erwirbt die Herrschaft Grüningen mit der Hohen Gerichtsbarkeit über Gerichtsherrschaft des Ordens um Bubikon, Hinwil, Ringwil und Grüt. Bubikon kontrolliert neben den Kollaturen von Tobel TG, Hinwil, Flaach, Wald ZH, Buchs ZH und Wangen ZH auch umfangreiche Güter im Zürcher Ober- und Unterland bis in den Aargau.1428
Bubikon wird dem Grosskomtur des Johanniterordens in Heitersheim als Tafelgut zugewiesen. Vor Ort vertritt ein Verwalter den Komtur.1430
Grosskomtur Graf Hugo von Montfort-Bregenz lässt den heutigen Rittersaal als Versammlungsraum für die Provinzialkapitel der „Deutschen Zunge“ des Ordens erbauen.1522
Der Johanniterorden verliert Rhodos an das Osmanische Reich.1525
Es kommt zu Spannungen zwischen den der Reformation zuneigenden Bauern der Umgebung und den Johanniterbrüdern in Bubikon. Die Kommende wird geplündert und die Kapelle entweiht. Der Rat von Zürich zieht die Kommende ein und löst den Ordenskonvent auf.1530
Der Johanniterorden verlegt seinen Sitz nach Malta und wird seither auch Malteserorden genannt.1532
Die Stadt Zürich muss Bubikon an den Grosskomtur in Heitersheim zurückerstatten. Als Kompromiss führt nun ein Zürcher aus ratsfähigem Geschlecht die Geschäfte der Kommende als Statthalter. Der Konvent bleibt aufgelöst und der katholische Orden finanziert reformierte Pfarrer in seinen Kirchen im Zürcher Gebiet.1570
Grosskomtur Adam von Schwalbach lässt die letzten grossen Erweiterungen am Ritterhaus im Stil der Renaissance vornehmen.1739
Statthalter Johann Kaspar Escher lässt im Komtursaal Täfermalereien anbringen, die Bubikon und Umgebung sowie Zürcher Herrschaftssitze zeigen.1789
Die Kommende umfasst Lehen und Eigengut im Umfang von ca. 700 Hektaren Land. Dazu kommen die niedere Gerichtsbarkeit in Bubikon, Ringwil, Hinwil und Grüt, die Kollaturen in Bubikon, Hinwil und Wald sowie weitere Herrschaftsrechte und Zehntanteile in 46 Dörfern und 24 Erblehenshöfen. 268 Leibeigene lebten zuletzt auf diesen Besitzungen.1789
Der Malteserorden verkauft die Kommende mit allen Besitzungen und Herrschaftsrechten an Hans Georg von Escher. Danach folgen zahlreiche Besitzerwechsel, die zur Aufteilung der Gebäude und des Gutsbetriebes zwischen verschiedenen Familien führen.1936
Der Männerchor Bubikon veranstaltet die Kreuzritterspiele zugunsten der Renovation der ehemaligen Kommende. Aus dieser Aktion geht die „Ritterhausgesellschaft Bubikon (RHG)“ hervor.1938
Die RHG kauft von den bisherigen Eigentümern den grössten Teil der Gebäude der ehemaligen Kommende und beginnt mit den Renovationsarbeiten.1941
Eröffnung des Museums im renovierten Teil des Ritterhauses.1960
Abschluss der Renovation. Das Ritterhaus wird unter Bundesschutz gestellt.

1991
Beginn einer neuerlichen Restaurationsetappe in der Kapelle bis 1995.1999
Eröffnung des neugestalteten Museums.
2009
Beginn einer umfassenden Aussensanierung der Gebäude.2011
Eröffnung des Kräutergartens.Gut zu wissen
ÖffnungszeitenMontag geschlossen (ausser Feiertage)
Dienstag-Freitag 13–17 Uhr
Wochenende, Feiertage 10–17 Uhr
Eintrittspreise
Erwachsene Fr. 8.-
Ermässigte, Kinder, Gruppen Fr. 5.-
Familienbillet Fr. 16.-
Führungen
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Veranstaltungen
So, 01 Apr. 2012, 10:00 Uhr
Das Museum eröffnet die Saison 2012
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So, 01 Apr. 2012, 15:00 Uhr
Öffentliche Führung durch das Ritterhaus
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Mi, 04 Apr. 2012, 15:00 Uhr
Öffentliche Führung speziell für Familien
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